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BIG Partei Bonn Pressemitteilung vom 20.11.2013

Vielfalt ja, aber nur mit uns.
General-Anzeiger spricht von Masseneinwanderung.

Der interreligiöse Dialogkreis Bad Godesberg veranstaltete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Mehr als Toleranz. Wie die Menschen verschiedener Kulturen und Religionen in unserer Stadt respektvoll zusammenleben.". Sowohl Vertreter von Kirchen und Moscheen als auch Kommunalpolitiker waren auf das Podium eingeladen. Neben dem Ausbau des interreligiösen Dialogs sollte die Wertschätzung von kultureller Unterschiedlichkeit im Vordergrund der Veranstaltung stehen. Eingeladen wurde unter dem Motto: „Gemeinsam in Godesberg – aktiv für gegenseitigen Respekt – Nein zu Rassismus und Gewalt.".

Die Bezirksbürgermeisterin von Bad Godesberg, Annette Schwolen-Flümann (CDU), nutzte die Veranstaltung jedoch, um die Gründung der BIG Partei zu kritisieren. Den Mitgliedern warf sie vor, dass sie sich nicht in den etablierten Parteien engagiert hätten und sie dadurch ausgrenzen würden. Der Vielfaltsgedanke und die Wertschätzung von Unterschiedlichkeit scheinen bei der Bezirksbürgermeisterin auf ihre Grenzen zu stoßen. Ganz nach dem Motto: Vielfalt ja, aber nur mit uns.

Eyüp Akman, Vorstandsmitglied der BIG Partei, wies die Kritik zurück: „Wenn ausgegrenzt wird, dann leider durch Ihre Politik. Ihre Partei trägt das „C" im Namen, andere Glaubensgemeinschaften werden dabei ausgeschlossen. Sie sind nach wie vor gegen die Doppelte Staatsbürgerschaft und verhindern auf diese Weise die politische Partizipation vieler in Deutschland lebender Menschen. Ein großer Teil von ihnen ist hier geboren, dennoch werden sie politisch ausgegrenzt. Namen und Ausrichtung ihrer Partei erschweren die Inklusion. Aufgrund der verfehlten Integrationspolitik der letzten Jahrzehnte blieb uns nichts anderes übrig, als eine eigene Partei zu gründen." Bestärkt wurde das BIG Vorstandsmitglied durch einen weiteren Podiumsteilnehmer, der hinterfragte, warum der Vorwurf nur gegenüber BIG geäußert würde, und nicht gegenüber den anderen neu gegründeten Parteien. Aus seiner Sicht sollte es jedem freigestellt sein, eine eigene Partei zu gründen.

Der General-Anzeiger berichtete über die Veranstaltung und vermisste neben der Bedienung von Klischees und Stereotypen eine defizitorientierte Herangehensweise bei der Suche nach Dialog, Miteinander und Respekt: „Grundsatzfragen zu Masseneinwanderung, zu den Folgen für die demographische Entwicklung in Deutschland oder den langfristigen Auswirkungen einer nicht funktionierenden Integration auf das soziale Gefüge blieben bei der Gesprächsrunde außen vor" (General-Anzeiger: „Podiumsdiskussion widmete sich dem respektvollen Zusammenleben" vom 12.11.2013).

„Ich habe das Gefühl, dass der General-Anzeiger entweder die Auswirkungen des Demographischen Wandels falsch verstanden hat, oder bewusst Überfremdungsängste schürt. Wo gibt es denn eine Masseneinwanderung?" fragt Eyüp Akman und fügt hinzu: „Einwanderung als eine Bedrohung zu verstehen schadet Deutschland auf dem Weg zu einem weltoffenen Einwanderungsland. In Deutschland sind wir auf zusätzliche Einwanderung angewiesen, um die Schrumpfung der Gesellschaft zumindest notdürftig abfedern und den Generationenvertrag weiterhin aufrecht halten zu können. Ich wäre froh, wenn der General-Anzeiger zukünftig seiner gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen würde, und anstatt mit herbeigeholten Skandalen und der Verbreitung von unbegründeten Ängsten dem Dialog auf Augenhöhe mit anderen Kulturen und Religionen nicht Schaden zufügen, sondern ihn fördern würde. Den Veranstaltern bin ich sehr dankbar für ihren unermüdlichen Einsatz für das Miteinander in Bonn, einer Stadt, die ihre Internationalität als Gewinn versteht."


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